entspricht der von Wühlmäusen

Habe eben im Blog von “The Gay Dissenter” den folgenden Beitrag gefunden. Damen und Herren des schwedischen Karolinska Institut in Stockholm haben wieder etwas ganz Aufregendes herausgefunden:

 

 

Das Gen bildet einen Rezeptor für den Hirnbotenstoff Arginin-Vasopressin, kurz AVP. Frühere Untersuchung hatten gezeigt, dass es bei Wühlmäusen Monogamie [Anm TGD: Muss es nicht Monotonie heißen?] begünstigt. Paul Lichtenstein vom schwedischen Karolinska Institut in Stockholm und seine Mitarbeiter untersuchten nun, ob dasselbe Gen auch beim Menschen die Bindungsfähigkeit beeinflusst. Dazu bestimmten sie, in welcher Variante das Gen bei insgesamt 2186 schwedischen Männern vorkommt. Genauer gesagt bestimmten sie nicht die Varianten des Gens selbst, sondern die Varianten bestimmter Erbgut-Abschnitte, die mit dem Gen in Verbindung stehen. 

Einen auffälligen Zusammenhang mit der Bindungsfähigkeit der Männer fanden die Forscher vor allem für eine “334″ genannte Variante: Männer mit dieser Variante erreichten in einem Standardtest zur Beziehungs- und Bindungsfähigkeit nur geringe Werte und lebten häufig in unehelichen Partnerschaften. Bei Männern, die zwei Kopien der “334″-Variante besaßen, war die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch, im letzten Jahr eine Ehekrise durchgemacht zu haben. Ebenso äußerten sich Frauen am wenigsten zufrieden mit ihrer Ehe, wenn ihr Partner zwei Kopien von “334″ besaß. 

Ihre Studie belege dennoch, dass das Gen nicht nur das Sozialleben der Wühlmäuse beeinflusse sondern auch für den Menschen von Bedeutung sei.

Wühlmäuse!… *kopfschüttel*

http://stevenmilverton.com/