Vizepräsidentschaftskandidatin Palin und die Homosexualität
Sarah Palin, Gouverneurin von Alaska und republikanische Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin von Amerika, hat sich erneut zum Thema Homosexualität geäußert.
Palin erklärte in einem Interview, dass ihrer Ansicht nach jedem Menschen freistehe, ob er sich für Hetero- oder Homosexualität entscheide. Die Wahl des Partners sei eine selbstständige Entscheidung – manche entscheiden sich für das gleiche und manche für das andere Geschlecht.
Diese auf den ersten Blick harmlose Äußerung stärkt allerdings die Ansichten von konservativen Glaubensgemeinschaften und Gegnern der Homoehe.
Durch die Klassifizierung der sexuellen Orientierung als "freie Entscheidung" werden die Argumentationen derer gestärkt, die die Homoehe für unnötig halten und jedem Homosexuellen einreden wollen, er könne sich ja auch für den "richtigen" heterosexuellen Weg durchs Leben entscheiden.
Insbesondere das "Ex-Gay-Movement", die Bewegung "geheilter" Homosexueller, schließt sich den Ausführungen Palins gerne an
Sarah Palins Badeanzug Wettbewerb


Ich kann diese Frau schlichtweg nicht ernst nehmen. Ihre diversen Äußerungen zu ihrer internationalen Erfahrungen sind beispielgebend. So behauptete sie, dass sie für das Amt als Vizepräsidentin geeignet sei, aufgrund ihrer internationalen Erfahrung. Diese bestünde darin, dass Alaska an 2 Staaten grenze und sie von Alaska nach Russland sehen könne. CNN hat dies aber wiederlegt – dafür ist Russland zu weit weg…