Alles andere
Hier findet man alles was in keine Kategorie passt.
Tim K. bei AmokVZ nicht registriert
1Auch die "Bild"-Zeitung nutzt seit kurzem den Kurznachrichtendienst"Twitter" und veröffentlicht dort nicht nur Hinweise auf neue Bild.de-Artikel, sondern auch kurze Botschaften aus der Redaktion.
Diesem "Tweet" von heute Nachmittag über den Amokläufer von Winnenden kann man die Enttäuschung geradezu anhören:

gefunden via http://www.bildblog.de/
- Unbedingt lesen!
Wagner verzichtet auf Amt des Weihbischofs
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Freiwilliger Rückzug nach massiven Protesten und vielen Kirchenaustritten: Priester Gerhard Maria Wagner hat den Vatikan gebeten, seine Ernennung zum Weihbischof zurückzunehmen. Der Österreicher hatte Homosexualität als Krankheit und Naturkatastrophen als Strafe Gottes bezeichnet.
- Dieser Katholizismus ist heilbar!
Entscheidung aus freien Stücken
Der Rückzieher erfolgte einen Tag vor einer Krisensitzung der Bischofskonferenz. "Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof zu dem Entschluss gekommen, den Heiligen Vater in Rom um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten", hieß es in einer von der Diözese Linz veröffentlichten Erklärung.
Laut Wagner sei diese Entscheidung aus freien Stücken gefallen. Wie er im ORF-Interview erklärte, habe er von Anfang an den – oft unbarmherzigen und lieblosen – Widerstand gespürt. Er habe sich dann gefragt, was gut für die Kirche ist und habe sich dann gegen das Amt entschieden.
Ja, für lieblose und unbarmherzige Aussagen gibt es den entsprechenden Wiederstand.
Stück für Stück ins Homo-Glück

Ich krieg ‘nen Knall!!! Das Motto des CSD Berlin 2009 lautet doch allen Ernstes:
„Stück für Stück ins Homo-Glück – Alle Rechte für alle!“
Nach dem sich blu.fm und queer.de diese Woche nicht zu blöd waren mit Headlines wie
“Schwuler König von Deutschland gesucht” und
“WERDE MISTER SCHWUL 2009!”
zu titeln, kommt dieses Motto für den CSD Berlin im Jahr 2009 (Übrigens dem 40. Jahrestag der Aufstände in der Christopher Street).
Wie die siegessaeule-online heute berichtet:
wurde es gestern auf dem CSD-Forum mit großer Mehrheit beschlossen. Das Motto spiegelt das Leitthema des diesjährigen CSDs, die Erweiterung des Artikel 3 Grundgesetz (Gleichbehandlung) um die sexuelle Identität. Diese Änderung wird auch vom LSVD, den Grünen und anderen bundesweiten CSDs gefordert.
Um klarzustellen, dass mit dem Motto nicht nur Homosexuelle gemeint sind, soll im Forderungskatalog (der jedes Jahr eine Liste konkreter Vorschläge enthält) die gesamte queere Szene benannt werden.
Natürlich ist die Erweiterung des Artikels 3 GG wichtig und richtig. Muss sie aber auf einem solchen sprachlichen Niveau transportiert werden? Ich denke nicht. Wozu braucht es überhaupt ein “Motto”?
Ist es nicht sinnvoller die Forderungen klar zu benennen, anstatt in die sprachliche Wirtschaftwunderzeit zurück zu rennen…(uihh, das reimt sich ja auch!)
Das zusammen mit dem “Benimm-Katalog” den sich der CSD-Köln dieses Jahr, ohne Not, ausgedacht (Kölner CSD mit Zucht und Ordnung!!!) hat, erreicht langsam die Grenze des Erträglichen. Nicht nur in der Wortwahl. Hier ein treffendes Bild von samstagisteingutertag zum CSD-Köln:

Klingt das nur für mich wie 50Jahre Spießer-Jargon? Was ist denn bitte das Homo-Glück dem wir alle entgegen streben sollen? Und was bitte ist eine queere Szene? Wieso braucht es Benimm-Regeln? Wer fühlt sich denn gestört oder belästigt?
Vielleich sollten die Damen und Herren Organisatoren mal über Ihre Befindlichkeiten nachdenken?
Der CSD soll politischer werden? Nichts dagegen…dann verbannen wir erst mal alle Teilnehmer die keinen schwulen Interessen verfolgen, die Gier nach unserem Geld zählt dabei nicht, wie z. B. Softdrink-/Mobilfunkanbieter- Wagen von den CSD’s. “Diese Sponsoren brauchen wir aber, wer soll das sonst bezahlen” höre ich es jaulen…wie das geht zeigt seit Jahren der Transgeniale CSD Berlin. Was denn bezahlen?
Liebe Veranstalter, überlegt Euch was ihr wollt. Eine Sponsorentaugliche Masse Lemminge über die sich auch noch “Lieschen Müller” bei ihrem Musical-Wochenende-Ausflug freuen kann – oder selbstbewusste Schwule die sich so verhalten wie sie eben sind…auch wenn das nicht allen gefällt?
Leider werden die anderen Eingabe der Umfrage nicht angezeigt. Die “schönsten” nehme ich als Möglichkeit in die Auswahl auf. Ich möchte den Rest aber niemandem vorenthalten:
- Du spinnst!
- Keimfrei fröhlich – genau wie wir doch immer sein wollten
- Jawohl, hinein, auf einen Satz bis zum Anschlag!
Schlimmste Headline – Platz I. Zum ersten mal an queer.de
2Ich dachte schon die letzte Headline zum Thema “Mister Gay 2009” von den blu.de Redakteuren könnte nicht getoppt werden. Da belehrt mich queer.de eines besseren:
Schwuler König von Deutschland gesucht
Somit geht der Preis für die schlimmste Headline – Platz I zum ersten mal an queer.de.
Rio Reiser dreht sich gerade 3 mal im Grab um…
Und was es alles gibt:
Auf den Sieger warten nicht nur tolle Preise, viel Anerkennung und die Chance, ganz groß im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen. Denn der hier gewählte Mister Gay nimmt als deutscher Repräsentant automatisch an der Wahl zum Mister Gay International in San Francisco teil. Dort gilt es, die bisher beste deutsche Platzierung mit Platz 3 zu toppen. Und vielleicht winkt eine steile Karriere als Model, Moderator oder Schauspieler.
Uihhh…SUPER!!!
"Mit ihrer jeweiligen Wahl haben die letzten Schärpenträger Suat Bahceci, Ibrahim Hannina und Jackson Netto gezeigt, dass Schwule nicht den gängigen Klischeevorstellungen entsprechen (Und wodurch gewinnen die Teilnehmer????) müssen, sondern sich neben Körperbewusstsein über Intelligenz, Kreativität, Toleranz und gesunden Menschenverstand definieren und somit einen bedeutenden Beitrag für die Community leisten", so Veranstalter Thomas Kämpfe von der PayGay GmbH.
Na, da ist der Name des Veranstalters doch auch das Programm!
Der gesunde Menschenverstand hat mich zu diesem Artikel bewogen…
Und hier der einzige der die Worte “König von Deutschland” in den Mund nehmen darf:
Urin = Konkurrenz für COLA
1Hindu-Partei will Kuh-Pipi-Produkt auf den Markt bringen.
Was von der Kuh kommt, kann nicht schlecht sein. Das jedenfalls glaubt eine Hindu-nationalistische Gruppe in Indien – und will ein Getränk aus Rinder-Urin auf den Markt bringen. Derzeit befinde sich das Pipi-Produkt noch in der Entwicklung, soll aber schon jetzt nicht übel riechen.
"Machen Sie sich keine Sorgen, es wird nicht nach Urin riechen und sogar sehr gut schmecken", beruhigt Om Prakash von der Partei Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), wenn jemand nachfragt. "Es wird ein sehr gesundes Getränk, ohne Kohlensäure und ohne giftige Stoffe", sagte er der Zeitung "Indian Express". Er nenne den Grundstoff für den Softdrink sowieso nicht "Kuh-Urin", sondern "Kuh-Wasser".
Das Porno vom DSDS Kandidaten Klaus!
2Diese aufschlussreiche SPAM-Mail erreichte mich gerade:
Das Porno vom DSDS Kandidaten Klaus!
Jetzt auf VISIT-X: Das Porno vom DSDS Kandidaten Klaus!
Ganz Deutschland hat den Auftritt von Callboy Mike (bürgerlicher Name Klaus A.) bei der Castingshow gesehen. Auch Bild.de hat schon darüber berichtet, dass er es privat gerne vor der Kamera treibt.Klaus kann es nicht lassen – wir zeigen Dir jetzt seinen neuesten Porno direkt bei uns!
DAS VIDEO: 13:00 Minuten knallharte Casting-Fick-Action mit Blick hinter die Kulissen.
Jetzt nur auf VISIT-X.net
Der, es heißt Der!!! Das porno-Video – aber der Porno!!! Na wieder mal ein Paradebeispiel für virales (bitte in diesem Fall nicht wörtlich nehmen) Marketing. Vor die Kamera, egal mit welchen Inhalten!
Na dann hat Klaus (wenn er es denn ist?) wohl den “Höhepunkt” seiner Karriere schon erreicht ?
Schön auch der Artikel auf bild.de :
Rolf Eden (79) hat ihn gewarnt, doch Callboy Klaus (31) kann die Finger nicht von Pornos lassen. In Berlin stand er auf einem Gynäkologen Stuhl seinen Mann.
Bei was? einer gynäkologischen Untersuchung?
Genauso scheint Klaus dem eigenen Geschlecht nicht abgeneigt zu sein, wie die Videos in seinem Profil (Profilname extrem-ficker) bei red-cube.cz belegen. Auch wenn die gezeigte Dame ein Herr ist.
Weniger schön ist dann der Titel der Fortsetzung “Mieser TRANSEN Fick geht weiter….” Wobei das einzig miese an dem Machwerk die, gerade noch, durchschnittliche körperliche “Ausstattung” von Klaus ist.
“WERDE MISTER SCHWUL 2009!”
5blu.fm – In der Kategorie: Schlimmste Headline – Platz 1 – Zum zweite mal.
Abgesehen davon, das die Übersetzung von “gay” eben NICHT “schwul” bedeutet, würde ich gerne mal wissen welche “Redakteure” sich bei “blu.fm” (der geneigte Leser kennt das erfolglose Berliner Monatsmagazin, ehemals “Sergej”, Online-Radio, den Mobilfunkanbieter – die schwule, eierlegende Wollmilchsau) diese Headlines auf dem gesellschaftlichen Niveau der Wirtschaftswunderzeit ausdenken und publizieren dürfen?
Das „Mister Gay“-Team ist auch 2009 auf der Suche nach Deutschlands Vorzeige-Homo. Ab sofort ist eine Bewerbung für den Titel des deutschen „Mister Gay 2009“ über die Internetseite www.mistergay.de möglich, der Bewerbungsschluss ist schon am 15. April!
“Vorzeige-Homo” (alleine für diese Wortwahl gehört ein Berufsverbot verhängt!) Aber es wird noch besser:
Schlimmes aus der Vergangenheit: die Nazitübbis
0Herrje. Da haben die Damen und Herren der experimentellen dänischen Talksendung “Den 11. time” nun aber wirklich zusammengebracht, was nicht zusammengehört – oder eben doch.
Das Dumpfe und Simple, dass die Erben der Nazischergen vor allem heute auszeichnet, passt zum Simplen und Dumpfen der Teletubbies einfach derart wie die Faust auf’s Auge. Allein die grummelige Hitlersonne über allem – Volltreffer. Bizarr, irre – und irre gut.
via blogs.taz.de
Merkel exkommuniziert Papst
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„Papst rehabilitiert Holocaust-Leugner“ so titelten in dieser Woche die deutschen Medien und dieses Thema, das eigentlich eher einen trockenen theologischen Grundsatzdiskurs behandelt, lässt sich sogar so schön „aufsexen“, dass der SPIEGEL es in seiner, am Montag erscheinenden Ausgabe, zum Titelthema auserkoren hat – „Der Entrückte – ein deutscher Papst blamiert die katholische Kirche“.
Auch die Regentin konnte sich der Steilvorlage aus dem Vatikan nicht entziehen und forderte den Papst durch die Blume auf, seine innerkirchlichen Entscheidungen vor ihr zu rechtfertigen – freilich nicht, ohne vorher klarzustellen, dass sie sich in innerkirchliche Entscheidungen nicht einmischen wolle.
Der Papst barfuß im Büßerhemd vorm Kanzleramt? Der SPIEGEL als Gradmesser für theologische Fragen? Das ist natürlich absurd – betrachtet man Ratzingers vermeintlichen Kardinalfehler unvoreingenommen, steht der bayerische Papst nämlich als dialogbereiter Kirchenfürst da und die kritischen Stimmen als Verfechter des Dogmatismus.
Zum Thema Richard Williamson empfehle ich den Artikel bei Der Spiegelfechter aus dem dieser Auszug stammt.

