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Solidarity on the Brooklyn Bridge
0Wir danken Joel vom Blog “Story by the throat” für die Genehmigung zum Crosspost.
We love to thank Joel from the Blog “Story by the throat” for the Crosspost. Thanks Joel!
I’m sitting in my farmhouse home in Warren, Oregon, and watching live feed of the Occupy Wall Streetprotesters facing off against police on the Brooklyn Bridge. They’re crammed onto the bridge shoulder to shoulder, calling out slogans and standing peacefully, and the police are arresting them…one by one. One by one they’re cuffing the protesters and walking them over to a paddy wagon. Someone is filming all this from above, and I can see it all clearly. There’s no struggle, just an endless parade of quiet, unresisting arrests, while the crowd chants “Let us move!” and “We’re fighting for your pensions!”
The citizen media crew call out to each detainee, Hey you, guy being arrested, what’s your name?” Some respond, some don’t, some can be heard clearly, some can’t. A man named Michael Burton takes his arrest calmly, his eyes seeming to meet mine as the camera zooms in, radiating quiet determination and strength. A young woman wearing an Invader Zim “GIR” hat, just a teenager by the look of her, is arrested, and someone shouts “How old is she, officer?” and “Oh, sure, arrest a child; see how THAT goes!”
My heart leaps. I realize that this is HAPPENING, this is REAL, and that this is more than a news item, or a political trend; these are human beings facing the forces of the mightiest government on earth, standing in solidarity and speaking truth to power. I realize I may, through the internet, be seeing the most important event I will witness in my life.
Niamh, not quite three years old, is watching cartoons and eating a grilled cheese sandwich. I suddenly realize that she needs to see this. This is one of the greatest things I could possibly share with her. When her show is over, I walk over to her with my laptop and show her the screen. She points at the video window and asks, “What’s that?”
“See all those people?” I say. “They’re all standing there on the bridge because they’re hungry, and they need food and jobs. And those police are taking them away, because…because the police are scared. But the people are just standing there because they love each other, and because they love you and me too.”
Niamh points to the protesters. “They’re not scared,” she declares.
“No, they’re not,” I reply, starting to tear up. “They’re very, very brave to stand there when those police are taking them away. They’re doing it for all of us.”
Niamh puts her little hand on the screen, and it just covers the video window. I feel as if she is actually touching those dear, courageous people. The tears are quietly flowing now.
“I love them,” I say.
“Yeah,” she replies.
A short while later, I put Niamh down for a nap. I sing her “Where Have All the Flowers Gone?”, one of her favorite lullabies. It seems appropriate. I return to the computer to write this. The Global Revolution livestream is silent, a black screen bearing the notice:
“fixing transmission – some of media team possibly arrested”
I gulp. Once again my heart goes out to those courageous souls. It’s chilling to think that the voice of the people might be silenced just like that. But then after a few moments the feed comes back in. A crowd, marching in the streets, is chanting: ”We! Are! the 99 percent!” I feel honored to be connected to this, even from afar. I chant along with them, though quietly, so as not to wake the child in the next room. The chant alters as someone adds in a descant of ”So are you!”
”We! Are! the 99 percent!
“So are you!”
“We! Are! the 99 percent!
“So are you!
“We! Are! the 99 percent!
“So are you!”
I feel so grateful, so proud. I’m infuriated at the arrests, but the calm, compassionate comportment of the protesters fills me with joy. The solidarity and love give me hope.
Niamh is sleeping right now. What she will think, what she will remember, who can tell? But it matters to me that was real with her, and was able to forge a connection between her and those beautiful people who are fighting for her. I cannot be in New York. There is an Occupy Portland protest planned for Thursday October 6. But this is our moving day, and I know I must be responsible to my family, though it breaks my heart not to march.
But as my daughter sleeps in the next room, I know at least that I have done this.
Peace,
—Joel
Politiker im Social-Network
1Gerade macht sich +Frank Walter Steinmeier bzw. dessen Redaktion bzw. Agentur auf Google+ richtig Freunde. Da werden User geblockt, Kommentare gelöscht und weich gespülte Agenturmeldungen in den Stream geschüttet.
Ein Gastkommentar von +Marc Jacobs von www.ramoth.de
So als Neu-Socialnetworker mit dem sehr begrenzten Horizont g+ möchte ich hier mal ein paar womöglich verquere Gedanken zu Papier bzw. zu Pixel bringen…
Unsere Politiker, allen voran Frank-Walter Steinmeier, haben offenbar zum Teil erkannt, dass man über soziale Netzwerke wie g+ Bürger erreichen kann. So weit, so gut. Problematisch ist nur der ungewohnte Ansatz, dass diese neuen Plattformen doch tatsächlich auf bi-direktionale Kommunikation ausgelegt sind. Das kann doch von einem Politiker niemand wirklich erwarten… wenn man schon 99% des Tages mit Reisen und Reden verbringt, dann bleibt ja auch nur noch 1% um entweder mal zuzuhören oder eben aufs Klo zu gehen… und da ist letzteres verständlicherweise wichtiger..Das größte Problem wird wohl sein, dass die Profile der Politiker auf diesen Plattformen prinzipiell nicht selbst, sondern durch dritte betreut werden… und so kann prinzipiell unter dem Namen des Politikers keine Diskussion geführt werden, da unter dem ehrenwerten Namen natürlich nur streng kontrolliertes Material veröffentlicht werden darf… also Pressemitteilungen… ausgelegt auf Simplexkommunikation… die daraus entstehenden Diskussionen unter den Lesern sind nett, aber kein Muß, im Falle von Kontroversität gar unerwünscht und störend…
Schön, dass auf g+, fb und Co da vorgesorgt wurde und gleich Lösch- und Blockierfunktionen für das eigene Profil integriert sind… so mag manch ein Betreuer solcher Politikerprofile wohl denken… und kurzerhand unschöne Kommentare löschen oder permanent kritische Profilgäste komplett blocken… beim Fernsehen kann man sich ja auch aussuchen, welches Programm man schaut und im Zweifelsfall auf Stumm schalten oder wegzappen.
Was die Damen und Herren aber leider übersehen, ist die soziale Komponente… beim Fernsehen bekommt der Sender kein direktes Feedback, wenn ich bei Barbara Salesch wegzappe, merkt Frau Salesch davon exakt: nix! Schalte ich Herrn Gottschalk stumm… ist ihm das völlig egal… er redet weiter, hören ja genug andere zu…
Anders bei g+ & Co…hier müssen manche Leute den Umgang noch lernen… schalte ich bei g+ jemanden stumm, dann gilt das einem Individuum, womöglich einem aufrichtig interessierten Individuum. Blocke ich jemanden, so beziehe ich das gezielt auf eine Person, nicht auf eine Nachricht oder eine Meinung… blocke ich gar ohne vorherige Kontaktaufnahme, Warnung o.ä., lasse ich dem geblockten also nicht mal die Möglichkeit zur Stellungnahme, dann verkehre ich den Sinn des sozialen Netzwerks ins Asoziale, unterbinde die Entwicklung guter Kommunikation und schädige mein Gegenüber…
Wer von uns würde im realen Leben zur öffentlichen Diskussionsrunde einladen, und dann nach 10 Minuten den ersten Gästen mit Tape den Mund zukleben bzw. andere einfach aus der Diskussion entfernen?
Machts Euch klar… im Sozialen Netz schalten wir mit dem Block-Button nicht ein Teil eines Computerprogramms stumm, sondern einen realen, existierenden Menschen. Einen Menschen mit Gefühlen, mit Gestaltungswillen, mit einer Botschaft… und – wenn unbedacht eingesetzt – verletzen wir diesen Menschen nachhaltig, vergrößern mit dem Block-Button die Traurigkeit und Frustration in dieser Welt….
siehe auch www.waschtrommler.org
just my 2 cents…
Betrachtungen zu SEO – MY ASS!
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Der gepflegte Rant am Abend von Daniel Glass
Artikel optimal aufbereiten – Bilder optimal bereitstellen, meinen Arsch in Googleoptimierte Form pressen.
SEO-Spezialisten: Ihr ärgert mich.
Suchmaschinene suchen Content. Diese zu finden ist Aufgabe der Suchmaschinen. Ich mache Content. Und zwar wie ich will. Die Suchnmaschine soll meinem Content folgen. Nicht umgekehrt.
Substanz wird gefunden. Stumpfsinn auch.
Ich will aber, dass es die Substanz ist die zählt, und nicht die hohle gescheiterte BWLer Birne, die mit irgendwelchen Techniktricks Müll populärer macht.
Diese Weltsicht, nach der das ganze Netz ein Wettbewerb ist, was bei Google oben steht, und am Rande des Beckens stehen die SEO-Schwachmaten und ejakulieren inhaltlseere Phrasen und gestohlene Algorithmen in unser Becken, weil sie sonst nichts substanzielles hervorbringen können, kotzt mich an.
Genau wie die Banker, die eine Idee von nichts teuer verkaufen, sind SEO-Spezialisten Phrasendrescher, und Blasenverkäufer, die dir versprechen, auch Minderwertiges gut aussehen zu lassen, weil sie dafür die richtigen Tricks drauf haben. Das ist unredlich, unkreativ, und übelkeitserregend.
Haltet die Fresse, ihr unkreativen unproduktiven, unoriginellen Nichtskönner.
Ihr seid Randnotizen einer technischen Entwicklung, aufgeblähte Zwirnvorführer mit Durchblicker-Allüren aber ohne jede substanzielle Deckung eures geistesschwachen Werkes.
So viel dazu.
Und wer sich jetzt übel beschimpft fühlt – Nichts für ungut. Lerne einen schönen Beruf. Texte. Produziere etwas. Gestalte. Programmiere Dinge. Forme Substanz – und bald kommst du von diesem fiesen SEO Zeug als Selbstzweck los. Ganz bestimmt.
*
( Fiel mir gerade ein, weil einer ganz begeistert berichtete, wie man Bilder suchmaschinenfreundlich aufbereitet…)
Der Problembär, die Sozialarbeit und das Internet in Nahaufnahme
3Die Wahl in Berlin ist gelaufen…Und jetzt fangen die Probleme erst richtig an. Gut so!
Die etablierten oder sollte ich besser sagen arrivierten Parteien sind genauso verstört wie die etablierten oder arrivierten Medien? Den Vogel schießt jedoch die SPD mit unserem “Bürgermeister” aka “Problembär” ab:
Wer gestern den Einzug von “Klaus” zu ’80 Trash-Techno auf der Wahlkampfparty der SPD live mitverfolgen durfte bekommt eine Idee davon wo die SPD in Berlin steht – oder wofür. Den eigenen Wahlkreis verloren, Teddybären ins Publikum schmeißent gewonnen. Sigmar Gabriel kann froh sein nicht selbst durch die Halle geflogen zu sein.
Und die SPD ergehet sich in vollkommenen unzulänglichen Äußerungen:
Die etablierten Parteien mahnen bereits. Der Berliner SPD-Chef Michael Müller hält den großen Zuspruch für die neuen Kollegen im Parlament für eine “bedenkliche Entwicklung”. Er nannte die Piraten im RBB eine “inhaltsleere Partei”. Junge Leute sähen in ihr offenbar eine “schicke, hippe Alternative und eine Form der Protestwahl”.
Soso, dann sind die PIRATEN also bedrohlicher als die NPD und das restliche rechte Pack, die zusammen mehr Stimmen als die FDP erreicht haben ?
Das nennt man “Arroganz der Macht” liebe SPD. Da hat euch Larry Hagman (WTF!) auf euren Kundgebungen auch nichts mehr genutzt?
Liebe SPD wäre ich nicht schon vor Jahren ausgetreten, jetzt würde ich es tun. Die späte Mutter und Mediale-Stalin-Orgel-Nahles hat mir in der Berliner Runde gestern Abend den Rest gegeben!
Die Sozialarbeiterin der Nation – Renate - verkündet einen Absturz der Umfragewerte von 30% auf 17% als großen Erfolg für die Grünen. Natürlich ist es das beste Ergebnis der Grünen in Berlin. Ich bezweifle aber das der Personality-Wahlkampf der Grünen mit Homestorys bei BILD und Superillu dafür verantwortlich ist? Außerdem sind die Grünen inzwischen so etabliert…wollen sie Ströbele noch im Rollstuhl mit Magensonde durch Kreuzberg schieben ? Und eine Spitzenkandidatin die sich nach dem Wahlverlust von der Landes in die Bundespolitik zurückzieht. Na das nenne ich doch mal konsequent…ihr habt sie doch nicht mehr alle ?
Die Piraten. Wir denken das Andreas Baum und Christopher Lauer ein gutes Team werden.
Macht was draus! Das war ein ungeheurer Vertrauensvorschuss!
Die “Hauptstadtjournalisten”
Wir erinnern uns noch lachenden Auges an die Bundespressekonferenz mit Herrn Wonka von der Leipziger Volkszeitung zum Thema twitternder Pressesprecher.
Was mach die ganze “Journallie” jetzt mit einer Partei deren Kommunikationswege überwiegend digital sind? Wobei wir nicht hoffen das die Piraten dieses unnötig anpassen.
Auch die absurde Erklärung der “Leitmedien” alles seinen Protestwähler lassen wir nicht gelten! Die Erklärungen sind armselig und unbeholfen.
Wir wünschen allen viel Spaß, den Piraten Lernfähigkeit, Wowereit Elan, den Grünen Einsicht den Medien und Ihren “Experten”etwas mehr Hirn!
Zur FDP folgendes:
+2 Für Eueren Datenschutz
0Auch wir binden die Gefällt-Mir-Buttons von Facebook, Google+ und Twitter ein.
Allerdings werden durch diese Buttons schon beim Laden der Seite – also ganz ohne dass der User etwas dazu tut – Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen.
Die enthalten neben der URL der aktuellen Seite unter anderem eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpft ist. Facebook & Co können also komplette Surfprofile ihrer Nutzer erstellen.
Da wir eine andere Vorstellungen von Datenschutz und Privatsphäre haben benutzen wir ab heute eine zweistufige Lösung , die nur mit Zustimmung der Anwender Daten übermittelt. Auch die bei uns eingesetzte Webanalyse-Software basiert auf der datenschutzfreundlichen Lösung PIWIK
Standardmäßig überträgt dieser Button keine Daten an Dritte. Das Konzept ist einfach. Standardmäßig betten wir deaktivierte Buttons ein, die keinen Kontakt mit den Servern von Facebook & Co herstellen.
Erst wenn der User diese aktiviert und damit seine Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Google oder Twitter erklärt, werden die Buttons aktiv und stellen die Verbindung her.
Dann kann der User mit einem zweiten Klick seine Empfehlung übermitteln. Ist er beim sozialen Netz seiner Wahl bereits angemeldet, erfolgt das bei Facebook und Google+ ohne ein weiteres Fenster. Bei Twitter erscheint ein Popup-Fenster, in dem man den Text des Tweets noch bearbeiten kann.
Alle Buttons lassen sich auch dauerhaft aktivieren.
Wem die Übertragung der Daten egal und die Bequemlichkeit wichtiger ist, der kann den Button des von ihm regelmäßig genutzten sozialen Netzwerks dauerhaft aktivieren. [Quelle: heise, c't]
Das WordPress-Plugin von H.-Peter Pfeufer das zu Einsatz kommt, benutzt die original Lösung von heise
In die Falle gegangen
4Ein Kontrapunkt von Christian Sickendieck vom Blog F!XMBR
Die Piraten sind den Grünen und Renate Künast im Berliner Wahlkampf voll in die Falle gegangen. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Renate Künast die Grünen aus dem sogenannten linken Lager in eine schwarz-grüne Koalition führen will, Wikileaks sei Dank. Was seit langem vermutet wurde, ist nun durch die Äußerungen Künasts schwarz auf weiß zu lesen. Für Grünen-Wähler, gerade in Berlin, sicherlich ein Affront und Grund, die Piraten zu wählen.
Was macht also die geschickte Wahlkämpferin?
Sie greift die Piraten persönlich an, sagt, sie wolle die Piraten resozialisieren, lässt einen kleinen Shitstorm über sich ergehen, aber, und das ist der entscheidende Punkt: Über Schwarz-Grün spricht kein Mensch mehr.
Wahlen werden auch heute noch nicht im Netz entschieden. Sicherlich sind viele potentielle Grünen-Wähler netzaffin – doch werden diese eher mit Amüsement auf die Aufregung der Piraten schauen, Schwarz-Grün, das veröffentliche Cable tritt dabei in den Hintergrund.
Vor zwei Tagen schrieb ich, dass die Piraten nun zwei Wochen Zeit hätten, Schwarz-Grün zu thematisieren. Das wäre auch außerhalb des Netzes ein Wahlkampfthema gewesen – man buhlt mit den Grünen sicherlich um die gleiche Wählergruppe.
Doch davon ist nichts zu lesen – man konzentriert sich auf die Resozialisierung. Das ist ein großer Fehler, und wird der nicht umgehend korrigiert, könnte er sich wahlentscheidend auswirken und das Scheitern an der 5%-Hürde zur Folge haben.
Mission accomplished, könnte man Renate Künast und den Grünen zurufen – und ein Gratulation an den Wahlkampfberater aussprechen, die für die Netzpolitik zuständig sind.
Liebe Piraten, Ihr müsst noch sehr viel lernen.
Verkaufskanonen
2Der freundliche Rant von Daniel Glass zum Wochenanfang.
Ich will nicht, dass Ebay mir schreibt “Daniel Glass, das passt zu Ihnen
Ja, ihr Neunmalklugen, die sich jetzt den Hinweis nicht verkneifen können: “Dann bestell doch die E-Mail-Benachrichtigung ab” – Hab ich gerade gemacht.
Trotzdem empfinde ich es als Affront gegen meine Integrität als frei denkendes Individuum, wenn irgendein Krämerladen die Stirn hat, mir gegenüber ungefragt irgendwelche Ladenhüter als “zu mir passend” zu attributieren.
Es wird nicht gefragt: “Könnte das zu Ihnen passen?”, es wird nicht gefragt “gefällt Ihnen das?” – nein, es wird einfach festgestellt und unterstellt, ohne mich irgendwas zu fragen, oder als Option an zu bieten.
Die Haltung des Käufers ist irrelevant – es reicht die halbgare Analyse meiner Netzbewegungen um Tatsachen zu schaffen, die mir mitgeteilt werden.
Dass Werbung jegliches Feingefühl , Respekt und Anstand vermissen lässt, weil Gebrauchswerber im allgemeinen selbstzufriedene, hohlköpfige Honks sind, ist ja nicht neu.
Dass die Zielsetzung eines Analyse-Algorithmus ist, aus meinen Käufen und Klicks ein Interessenprofil zu generieren, ist auch nicht neu – und bestenfalls nützlich für alle Beteiligten.
Dass diese Zielsetzung aber dann 1:1 von irgendeiner stumpfsinnigen Verkaufskanone völlig unreflektiert in eine anmaßende, aufdringliche Unterstellung getextet und als Spam in den Mailverteiler gedrückt wird, empfinde ich als ärgerlichen Tiefpunkt netzbewegungsrelevanter Marketingkonzepte.
Und um die Woche gleich fröhlich zu beginnen,
lautet mein herzlicher Apell an Ebay daher:
“Fickt euch, ihr Ärsche!”
Klar, es gibt Wichtigeres. Trotzdem ärgerlich.
Macht mich diese Haltung schon zu einem Sonderling?
Interkulturelle Verständigung
1Wir wollen in der Wahlkampfzeit, wo mit allerei Ressentiments gespielt wird, etwas für die interkulturelle Verständigung tun. Wer hätte gedacht das Deutsch und Türkisch so verwandt miteinander sind…


