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Die Overstolz vom Rhein

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Reim dich oder ich schlag dich!

Mahnmal beschädigt

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Mahnmal beschädigt Täter Sex Polizei Mahnmal Leben Homosexualität Holocaust Film Denkmal Berlin

Unbekannte Täter haben vergangene Nacht das „Mahnmal verfolgter Homosexueller in der NS-Zeit“ in Mitte beschädigt.

Das Mahnmal besteht aus einem einzelnen Kubus mit einem Fenster, durch das man einen kurzen Film zum Thema sehen kann; daneben gibt es einen Infotext zur Homosexuellen-Verfolgung während der NS-Zeit. Das Denkmal wurde von einem in Berlin lebenden, dänisch-norwegischen Künstlerduo entworfen. Es steht direkt gegenüber dem Holocaust-Mahnmal am südlichen Rand des Tiergartens.

Ein Passant bemerkte heute früh gegen 9 Uhr in der Ebertstraße einen umgeworfenen Bauzaun und ein zerschlagenes Sichtfenster an dem Mahnmal und alarmierte die Polizei. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

[Quelle: Polizei Berlin]

White Red Panic

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White Red Panic – SHORT FILM (HD) from Ayz Waraich on Vimeo.

Stimmt es, dass man ein gleissend helles, weißes Licht sieht, wenn man abtritt? Und das manche Menschen ein rotes Licht sehen? Und wenn ja, was bedeutet dann rot? Der aufwändig gemachte Kurzfilm ‘Wihte Red Panic’ kommt nicht nur mit einer ausgefeilten Story, sondern auch hervorragenden Schauspielern daher.

Die BZ zum "Homo"-Mahnmal

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Heute in der BZ Berlin. Na da schau einer an:

Mein Ärger …

Ich besuchte das Denkmal der küssenden Männer im Tiergarten und finde, es wird den naziverfolgten Homosexuellen nicht gerecht

B.Z.-Chefreporter Gunnar J. Schupelius

Ende Mai wurde im Tiergarten das Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Homosexuellen der Öffentlichkeit übergeben. Vom Kulturstaatsminister des Bundes, Bernd Neumann. 14 Jahre lang war um das Denkmal gestritten worden, jetzt ist es da. Zu meiner Verwunderung nimmt es aber kaum jemand wirklich zur Kenntnis.

Kaum jemand geht hin. Dabei ist es eine gewaltige Leistung, wenn ein Land und ein Volk wie das unsere, beschließt, das Unrecht und die Grausamkeit der Vergangenheit nicht zu vergessen. Der Bundestag veranlasste den Bau des Denkmals. Ich habe es mir jetzt angesehen.

Ich stand, ganz allein, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal, vor einem großen grauen schief stehenden Würfel. Ich blickte durch ein Guckloch und eine Glasscheibe in das Innere. Dort sah ich zwei Männer, die sich küssen, der eine hat kurzes helles Haar, der andere dunkles längeres. Sie stehen unter einem Baum in einem Park. Der Film ist in schwarz-weiß gehalten und fängt alle paar Minuten von vorne an. Ästhetisch ist er gelungen, die Männer sehen nett aus.

Ich verließ den Würfel und stieß erst dann auf eine Gedenktafel, die vorne am Weg aufgestellt ist. Dort steht: „Mit diesem Denkmal will die Bundesrepublik Deutschland die verfolgten und ermordeten Opfer ehren, die Erinnerung an das Unrecht wach halten…“ Erst hier erfuhr ich von dem Entsetzlichen: In der Hitler-Zeit wurden in Deutschland rund 54000 Homosexuelle zu Haftstrafen verurteilt, etwa 7000 wurden von den Nazis in Konzentrationslagern gefoltert und ermordet.

An dieses Grauen hatten mich die küssenden Männer in Schwarz-Weiß aber in keiner Weise erinnert. Der Film zeigte mir einen Ausschnitt aus dem Alltag eines schwulen Paares. Er stellt meiner Meinung nach keinen Zusammenhang mit dem tausendfachen Leid der Homosexuellen in den Konzentrationslagern der Hitler-Zeit her. Und der graue Würfel mit dem Guckloch tut es auch nicht.

Ähnlich unverständlich wirkte anfangs auch das Holocaust-Mahnmal auf mich: Die vielen grauen Stelen sagten mir wenig. Erst das unterirdische Dokumentationszentrum führte mir vor Augen, woran hier eigentlich erinnert werden soll.

Das Homosexuellen-Denkmal braucht dringend eine Ergänzung, eine Erklärung. Sonst wird es in meinen Augen dem Ernst der Sache nicht gerecht.

zum BZ-Artikel

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