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Stück für Stück ins Homo-Glück

Ich krieg ‘nen Knall!!! Das Motto des CSD Berlin 2009 lautet doch allen Ernstes:
„Stück für Stück ins Homo-Glück – Alle Rechte für alle!“
Nach dem sich blu.fm und queer.de diese Woche nicht zu blöd waren mit Headlines wie
“Schwuler König von Deutschland gesucht” und
“WERDE MISTER SCHWUL 2009!”
zu titeln, kommt dieses Motto für den CSD Berlin im Jahr 2009 (Übrigens dem 40. Jahrestag der Aufstände in der Christopher Street).
Wie die siegessaeule-online heute berichtet:
wurde es gestern auf dem CSD-Forum mit großer Mehrheit beschlossen. Das Motto spiegelt das Leitthema des diesjährigen CSDs, die Erweiterung des Artikel 3 Grundgesetz (Gleichbehandlung) um die sexuelle Identität. Diese Änderung wird auch vom LSVD, den Grünen und anderen bundesweiten CSDs gefordert.
Um klarzustellen, dass mit dem Motto nicht nur Homosexuelle gemeint sind, soll im Forderungskatalog (der jedes Jahr eine Liste konkreter Vorschläge enthält) die gesamte queere Szene benannt werden.
Natürlich ist die Erweiterung des Artikels 3 GG wichtig und richtig. Muss sie aber auf einem solchen sprachlichen Niveau transportiert werden? Ich denke nicht. Wozu braucht es überhaupt ein “Motto”?
Ist es nicht sinnvoller die Forderungen klar zu benennen, anstatt in die sprachliche Wirtschaftwunderzeit zurück zu rennen…(uihh, das reimt sich ja auch!)
Das zusammen mit dem “Benimm-Katalog” den sich der CSD-Köln dieses Jahr, ohne Not, ausgedacht (Kölner CSD mit Zucht und Ordnung!!!) hat, erreicht langsam die Grenze des Erträglichen. Nicht nur in der Wortwahl. Hier ein treffendes Bild von samstagisteingutertag zum CSD-Köln:

Klingt das nur für mich wie 50Jahre Spießer-Jargon? Was ist denn bitte das Homo-Glück dem wir alle entgegen streben sollen? Und was bitte ist eine queere Szene? Wieso braucht es Benimm-Regeln? Wer fühlt sich denn gestört oder belästigt?
Vielleich sollten die Damen und Herren Organisatoren mal über Ihre Befindlichkeiten nachdenken?
Der CSD soll politischer werden? Nichts dagegen…dann verbannen wir erst mal alle Teilnehmer die keinen schwulen Interessen verfolgen, die Gier nach unserem Geld zählt dabei nicht, wie z. B. Softdrink-/Mobilfunkanbieter- Wagen von den CSD’s. “Diese Sponsoren brauchen wir aber, wer soll das sonst bezahlen” höre ich es jaulen…wie das geht zeigt seit Jahren der Transgeniale CSD Berlin. Was denn bezahlen?
Liebe Veranstalter, überlegt Euch was ihr wollt. Eine Sponsorentaugliche Masse Lemminge über die sich auch noch “Lieschen Müller” bei ihrem Musical-Wochenende-Ausflug freuen kann – oder selbstbewusste Schwule die sich so verhalten wie sie eben sind…auch wenn das nicht allen gefällt?
Leider werden die anderen Eingabe der Umfrage nicht angezeigt. Die “schönsten” nehme ich als Möglichkeit in die Auswahl auf. Ich möchte den Rest aber niemandem vorenthalten:
- Du spinnst!
- Keimfrei fröhlich – genau wie wir doch immer sein wollten
- Jawohl, hinein, auf einen Satz bis zum Anschlag!
Dieser Katholizismus ist “abartig”
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Der katholische Bischof Heinz Josef Algermissen hat bei einer Fragestunde vor rund 40 Jugendlichen in Künzell-Dietershausen bei Fulda erklärt, dass Homosexualität keine “normale Haltung des Menschen” sei.
Wie eine Vor-Ort-Reportage des Online-Portals “Osthessen News” berichtet, bezeichnete der Bischof Hochzeiten unter Schwulen und Lesben und die Homo-Adoption sogar als “abartig”.
Algermissen kritisierte, dass Homosexualität derzeit ein “großes Thema” in
der Gesellschaft sei. In der Vergangenheit sei das anders gewesen. “Jetzt outen sie sich nach Strich und Faden”, erklärte der 65-Jährige. Zwar billigte er Menschen zu, so veranlagt zu sein; dies verstoße aber dennoch gegen die “Schöpfungsordnung”.
Obwohl er die Homo-Ehe und Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare als “abartig” ansehe, spreche er sich gegen “Verfolgung und Sanktionen” aus.
Na da bin ich aber Froh!
Dieser Katholizismus ist heilbar!
1Der gerade von Papst Benedikt zum Linzer Weihbischof ernannte Priester Gerhard Maria Wagner hat im österreichischen Nachrichtenmagazin "profil" die Umpolung von Homosexuellen propagiert.
Wagner erklärte auf die Frage, ob Homosexuelle behandelt werden sollen: "Dafür gibt es genügend Beispiele, nur davon spricht man nicht."
Zudem bezeichnete er die österreichische Abtreibungsgesetzgebung als "mörderisch". Diese Aussagen führten zu heftigen Reaktionen von liberalen katholischen Gruppen, die nun eine erhebliche Zunahme der Kirchenaustritte befürchten.
Auch die grüne Nationalratsabgeordnete Ulrike Lunacek erklärte:
"Weihbischof Gerhard Maria Wagner schlägt einem Teil der Gläubigen und bekanntermaßen auch des Klerus direkt ins Gesicht, wenn er die wissenschaftlich und gesellschaftlich völlig unhaltbare Forderung aufstellt, Homosexuelle müssten geheilt werden. Der ‘Läuterung’ und Behandlung bedürfen nicht Lesben und Schwule, sondern jene, die unheilbar von solchen Vorurteilen infiziert sind"
…weiter bei [queer.de]
Mein Tipp für Hochwürden: Heilen Sie sich selbst!
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Der Hitlerjunge hat gesprochen – Papst: Schwule vernichten Gottes Werk
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Gesunde Menschen benötigen keine Heilung!
- Wir machen ‘uns’ nen neuen Papst!
- Vatikan: R.I.P.?
- Kirchenaustritt.de
Schwule Bürgerrechtler loben Haider
3RKL: "Offene Haltung ließ diskriminierende Gesetze fallen"
Viel geschrieben wurde in den letzten Tagen über die letzten Stunden des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider. Viele Kommentare stoßen sich dabei daran, dass Haider vor seinem Unfall in einer Klagenfurter Schwulenbar gewesen sein soll und werfen ihm damit Doppelmoral vor. Dabei hat Haider nie gegen Lesben und Schwule gehandelt, wie das Rechtskomitee Lambda (RKL) in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitschrift "Ius Amandi" belegt.
Das RKL betont auch, es war Haiders "offene Haltung, die die ÖVP in den 90er Jahren bspw. in der Frage der anti-homosexuellen Sonderstrafgesetze ganz gewaltig in die Enge trieb. 1996 schaffte seine FPÖ zusammen mit SPÖ, Grünen und LIF (gegen den Widerstand der ÖVP) das Vereinsverbot ab.
Und bei der Abstimmung über das Werbeverbot ermöglichte damals die (zufällige?) Abwesenheit zweier FPÖ-Abgeordneter ebenfalls die Aufhebung." Die Abwesenheit mehrerer FPÖ-Abgeordneter habe auch im Sommer 1998 das Ende des §209 StGB eingeleitet, der für schwule Männer eine höhere Altersgrenze vorsah als für Heteros und Lesben.
Das RKL erinnert auch daran, dass Haider Gerüchte über seine eigene Homo- oder Bisexualität "stets mit Gleichmut begegnet" ist. "Nie hat er sie (wie so manch andere) empört zurückgewiesen. Diese menschliche Größe haben wir ihm – bei aller Gegensätzlichkeit in anderen (menschenrechtlichen) Fragen – stets hoch angerechnet", erinnert sich das RKL an Haider.
Was indes die Partei betrifft, so haben zahlreiche FPÖ-Politiker offen gegen Lesben und Schwule gehetzt – die nachstehende Liste erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit:
- Laut der Standard vom 30. 11. 1993 hat Walter Meischberger das Liberale Forum als „Schwuchtelpartie“ bezeichnet;
- im Landtagswahlkampf in Salzburg haben die FPÖler Karl Schnell und Siegfried Mitterdorfer (Stadtparteiobmann) aufs übelste gegen Schwule gewettert (vgl. Die Presse vom 14. 1. 1994);
- Peter Westenthaler fiel 1994 dadurch auf, daß er dem Wiener SP-Gemeinderat Othmar Brix einen 209er-Fall anhängen wollte;
- in ganzseitigen Inseraten hetzte die FPÖ 1994 gegen zwei prominente Frauen, indem sie diesen vorwarf, erstens lesbisch zu sein und zweitens Privat- und Berufsleben zu verschränken;
- FPÖ-Abgeordneter Hans Pretterebner verfolgte im selben Jahr einen SP-Minister wegen angeblicher Homosexualität auf das mieseste;
- Die FPÖ Salzburg wetterte wiederholt gegen Schwule und Förderungen an die HOSI Salzburg;
- Hilmar Kabas bezeichnete die Rosa Lila Villa als „subventioniertes Bordell“;
- Rainer Pawkowicz wetterte auf tiefstem Niveau gegen das „Wien ist andersrum“-Festival und dessen Förderung durch die Stadt Wien.
(Quelle: Rechtskomitee Lambda, www.hosiwien.at)
Portugal lehnt Homoehe ab
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Nachdem die Grünen und ein Linksbündnis in Portugal eine Einführung der Homoehe gefordert hatten, wurde dieser Vorschlag von der Mehrheit des portugiesischen Parlaments abgelehnt.
Nur 28 der 230 Abgeordneten votierten für die Homoehe.
Portugal ist ein überwiegend katholisches Land. Schwule und Lesben sehen sich generell ständiger Diskriminierung in weiten Teilen der Bevölkerung ausgesetzt.
Im Jahr 2007 war es eine große Überraschung, als die regierenden Sozialisten gegen den Widerstand der katholischen Kirche die Abtreibung in Portugal legalisieren konnten.
Belgien, die Niederlande und Spanien sind die einzigen Mitgliedsstaaten der EU, die homosexuelle Ehen gleichgestellt haben.
Grüne demütigen designierten Vorsitzenden
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Die Basis der Grünen hat wieder einmal einen Parteichef blamiert: Bei der Aufstellung der Kandidaten für die Baden-Württembergische Landesliste der Bundestagswahl 2009 erhielt Cem Özdemir keinen sicheren Platz.
Der designierte Grünenchef hat seinen ersten Kampf haushoch verloren. [weiter bei www.spiegel.de]
Beck an Muslime: Kämpft gegen Homophobie!
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Der grüne Fraktions- geschäftsführer Volker Beck fordert die muslimischen Verbände in Deutschland auf, sich offensiv gegen Homophobie auszusprechen.
Der Internetausgabe des "Kölner Stadtanzeiger" sagte Volker Beck: "Sie sich müssen aktiver und vor allem….
Übrigens! Hier ist der Link wo das Bild zu finden war:
Ein Schelm der übles dabei denkt…

