Beiträge mit tag "USA

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Erster muslimischer Kongressabgeordneter unterstützt Homo-Rechte

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Erster muslimischer Kongressabgeordneter unterstützt Homo Rechte USA Sex Schwul Recht Potenz Nachrichten Keith Ellison Islam Homosexualität Gesundheit Gesellschaft Gender Diskriminierung Bürger Es gibt noch gute Nachrichten aus den USA. Keith Ellison, der erste Muslimische Kongressabgeordnete der USA unterstützt den Kampf gegen Diskriminierung aller Minderheiten – auch Homosexueller.

“Ich denke, wenn mein schwuler, lesbischer, bisexueller oder transgender Nachbar unter Diskriminierung zu leiden hat, dann leide ich mit, und ebenso der Rest der Gesellschaft”, erklärte Ellison, “jedes Mitglied der Gesellschaft trägt zur Gesundheit, Wohlstand und Herzlichkeit bei. Nur wenn wir dies erkennen, schützen und feiern können wir das Potenzial jedes einzelnen Bürgers ausschöpfen”.

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Obama wirbt um Homo-Wähler

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Obama wirbt um Homo Wähler Wahlkampf USA Täter Strafe Staat Sex Schwul Recht Präsidentschaftskandidat Politik Obama Nation Mensch Macht Lesben Leben Homosexualität CSD Bürger Barack Obama Anlässlich der beginnenden CSD-Saison in den USA wirbt der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama gezielt um Stimmen von Schwulen und Lesben.

So schrieb er ein Grußwort anlässlich des "Pride Month" an die in den Vereinigten Staaten abgehaltenen CSDs: "Pride Month ist eine Erinnerung daran, welch weiten Weg wir seit den Stonewall-Ausschreitungen im Jahre 1969 zurückgelegt haben. Aber es ist noch viel zu tun", so Obama. Er bedauerte, dass in den vergangenen Jahren Homosexualität oft von der Politik ausgeschlachtet worden sei, um einen Keil in die Bevölkerung zu treiben. "Bei diesem Thema geht es aber darum, was uns Amerikaner ausmacht: Es geht darum, ob diese Nation einlöst, was die Gründungsväter versprochen haben, nämlich gleiche Rechte. Alle Bürger müssen mit Würde und Respekt behandelt werden", erklärte der 46-Jährige in gewohnter Wahlkampfrhetorik.

Er nannte dann drei Themenbereiche, in denen Veränderung nötig sei:

  • Erstens soll das Verbot von offen homosexuell lebenden Menschen im Militär fallen.
  • Zweitens sollen Schwule und Lesben Eingetragene Partnerschaften eingehen können, die die gleichen Rechte und Pflichten beinhalten wie die Ehe.
  • Drittens soll Straftaten aus Hass gegen Schwule und Lesben bundesweit wie Hassvergehen behandelt werden, um den Täter so zu höheren Haftstrafen verurteilen zu können.

http://pride.barackobama.com/page/content/lgbthome

Senator McCain: "Ich glaube nicht an Homosexuelle Adoption."

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In einem Interview sagte Senator John McCain, er denke, “dass bewiesen ist, dass beide Geschlechter wichtig für eine erfolgreiche Familie sind”. Er glaube nicht an homosexuelle Adoption. Die massive Kritik durch Schwulen- und Lesben-verbände lies nicht lange auf sich warten: “Wir sind zutiefst traurig und enttäuscht, dass ein für das Präsidentschaftsamt nominierter Senator, der selbst Adoptiv- vater ist, den Kindern in Amerikas Heimen die Möglichkeit untersagt, in einer Familie Willkommen zu sein. Liebe macht eine Familie aus, aber eine Sichtweise wie die von Senator McCain reisst Familien garantiert auseinander.

In einem Land indem mehr als 125.000 Kinder auf eine Adaptivfamilie warten, würde McCain die Hoffnung der Kinder, die dringend eine neues Zuhause brauchen, einfach zerstören”, erklärte Jody M. Huckaby von der Organisation ‘Parents, Families and Friends of Lesbians and Gays’ (PFLAG).

Die BZ zum "Homo"-Mahnmal

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Heute in der BZ Berlin. Na da schau einer an:

Mein Ärger …

Ich besuchte das Denkmal der küssenden Männer im Tiergarten und finde, es wird den naziverfolgten Homosexuellen nicht gerecht

B.Z.-Chefreporter Gunnar J. Schupelius

Ende Mai wurde im Tiergarten das Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Homosexuellen der Öffentlichkeit übergeben. Vom Kulturstaatsminister des Bundes, Bernd Neumann. 14 Jahre lang war um das Denkmal gestritten worden, jetzt ist es da. Zu meiner Verwunderung nimmt es aber kaum jemand wirklich zur Kenntnis.

Kaum jemand geht hin. Dabei ist es eine gewaltige Leistung, wenn ein Land und ein Volk wie das unsere, beschließt, das Unrecht und die Grausamkeit der Vergangenheit nicht zu vergessen. Der Bundestag veranlasste den Bau des Denkmals. Ich habe es mir jetzt angesehen.

Ich stand, ganz allein, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal, vor einem großen grauen schief stehenden Würfel. Ich blickte durch ein Guckloch und eine Glasscheibe in das Innere. Dort sah ich zwei Männer, die sich küssen, der eine hat kurzes helles Haar, der andere dunkles längeres. Sie stehen unter einem Baum in einem Park. Der Film ist in schwarz-weiß gehalten und fängt alle paar Minuten von vorne an. Ästhetisch ist er gelungen, die Männer sehen nett aus.

Ich verließ den Würfel und stieß erst dann auf eine Gedenktafel, die vorne am Weg aufgestellt ist. Dort steht: „Mit diesem Denkmal will die Bundesrepublik Deutschland die verfolgten und ermordeten Opfer ehren, die Erinnerung an das Unrecht wach halten…“ Erst hier erfuhr ich von dem Entsetzlichen: In der Hitler-Zeit wurden in Deutschland rund 54000 Homosexuelle zu Haftstrafen verurteilt, etwa 7000 wurden von den Nazis in Konzentrationslagern gefoltert und ermordet.

An dieses Grauen hatten mich die küssenden Männer in Schwarz-Weiß aber in keiner Weise erinnert. Der Film zeigte mir einen Ausschnitt aus dem Alltag eines schwulen Paares. Er stellt meiner Meinung nach keinen Zusammenhang mit dem tausendfachen Leid der Homosexuellen in den Konzentrationslagern der Hitler-Zeit her. Und der graue Würfel mit dem Guckloch tut es auch nicht.

Ähnlich unverständlich wirkte anfangs auch das Holocaust-Mahnmal auf mich: Die vielen grauen Stelen sagten mir wenig. Erst das unterirdische Dokumentationszentrum führte mir vor Augen, woran hier eigentlich erinnert werden soll.

Das Homosexuellen-Denkmal braucht dringend eine Ergänzung, eine Erklärung. Sonst wird es in meinen Augen dem Ernst der Sache nicht gerecht.

zum BZ-Artikel

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smash homophobia

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Erfreulich viele Menschen beteiligten sich am Mo, den 9. Juni 2008 an einer spontanen Solidaritäts-Demonstration durch Kreuzberg.

Anlaß war ein brutaler homophober Überfall am Wochenende, bei dem mehrere Gäste eines Dragfestivals vor dem SO 36 verletzt worden waren. Über 1000 Menschen starteten gegen 19.45 Uhr am Mariannen-platz. Der Demozug, der unterwegs deutlich anstieg (Schätzungen sprechen von bis zu 3000 TeilnehmerInnen) endete auf dem Heinrichplatz mit Musik und Redebeiträgen in deutsch, türkisch und hebräisch.

smash homophobia USA Star SO36 Sex Schwul Presse Music Selector Mensch Mann Lesben Leben Homosexualität Geschichte Frau Essen Drag Demonstration Berlin Vorgeschichte: In der Nacht vom 7. zum 8. Juni fand das Dragfestival im SO36 statt.

Als die letzten Gäste gingen und das SO36 schon am schliessen war, wurde eine Gruppe Frauen/Lesben am Heinrichplatz von mehreren Männern, die aus 3 vorbeifahrenden Autos sprangen, zusammen-
geschlagen.

Einer der Wagen hatte einen Aufkleber der faschistischen “Grauen Wölfe” am Heck kleben. Die Frauen/Lesben wurden niedergeschlagen und am Boden weitergetreten. Dann sind die Angreifer zurück in die Autos und fuhren weg.

Die Betroffenen trugen Verletzungen davon, eine war ca. 5 Minuten bewußtlos. Die DemoorganisatorInnen berichteten, dass sich in den letzten Tagen verbale und/oder körperliche Angriffe auf homosexuelle/queere/linke Menschen häufen würden.

siehe auch:

Pressemitteilung der Demo-Veranstalter

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